Strombedarf messen, optimieren, kontrollieren

Wir zeigen Ihnen Tipps und Tricks, wie Sie Strom sparen können. Dazu sind häufig keine grossen Investitionen nötig. Egal, ob kochen, im Internet surfen oder Essen einfrieren – bei nahezu allen Tätigkeiten des Alltags können Sie durch Verhaltensänderungen, technische Anpassungen oder die Erneuerung veralteter Elektrogeräte Strom sparen.


 



 

Einfache Tipps und Tricks


 

Strom sparen beim Kochen

Das Sprichwort „Jeder Topf findet seinen passenden Deckel“ sollten Sie nicht nur in der Liebe befolgen. Auch beim Kochen gilt: Verwenden Sie genau den Deckel, der zur Grösse des Topfes passt und stellen Sie den Topf wiederum auf eine entsprechend grosse Herdplatte. Sollte keine passende Herdplatte frei sein, sollte der Topf lieber grösser sein als die Herdplatte und nicht andersherum. So kann der Topf die Wärme der gesamten Platte aufnehmen. Das spart nicht nur Strom, es können dadurch auch fast 40 kg CO2 im Jahr eingespart werden.


 

Strom sparen beim Surfen im Internet

Sogar beim Surfen im Internet können Sie Ihren Geldbeutel und die Umwelt schonen. Nutzen Sie beispielsweise einen Laptop statt einem PC sparen Sie Strom und können dadurch ca. 130 Kilogramm CO2 aufs Jahr gerechnet einsparen. Tablets und Smartphones verbrauchen sogar noch weniger Energie. Dank einer mobileoptimierten Darstellung der meisten Webseiten ist das Surfen mit diesen Geräten mittlerweile problemlos und ohne Einschränkungen möglich. Daher unser Tipp: Wenn Sie nur kurz etwas im Internet nachschauen müssen, schalten Sie nicht gleich den PC ein, sondern verwenden Sie zuerst Ihr Tablet oder Smartphone.


 

Strom sparen durch die Pflege der Geräte

Klar, neue Elektrogeräte mit hoher Effizienzklasse sind günstiger im Betrieb als alte Geräte. Dies gilt vor allem bei Kühl- und Gefriergeräten, die im Dauerbetrieb verwendet werden. Doch wer sich kein neues Gerät leisten möchte, kann durch regelmässiges Abtauen der Geräte trotzdem sparen: Eine Vereisung mit einer Dicke von 5 mm erhöht den Energiebedarf eines Geräts um rund 30 %. Bei den dicken Eisschichten, die in so manchen Geräten entstehen, kann das grosse Auswirkungen haben. Tauen Sie Ihre Kühl- und Gefriergeräte ein- bis zweimal pro Jahr ab, macht sich dies deutlich bemerkbar. Um dem Vereisen vorzubeugen, sollten Sie die Lebensmittel übrigens nur verschlossen lagern. Sind sie offen, geben sie Feuchtigkeit ab und lassen die Eisschicht schneller wachsen. Auch Geräte mit der Bezeichnung «NoFrost» sollten einmal pro Jahr enteist werden. 


 

Strom sparen mit der richtigen Beleuchtung

Glühlampen oder Halogen-Leuchten sind in der Schweiz inzwischen verboten. Doch in einigen Haushalten schlummern noch Restbestände, denn zu Beginn hatten die LED-Lampen ein schlechtes Image: Ihr Licht war kaltweiss und erschien vielen daher ungemütlich. Doch inzwischen gibt es die modernen Leuchten auch im beliebten Warmweiss. Vor allem die smarten Leuchten können zudem in verschiedenen Farben erleuchten und gedimmt werden. Sie passen sich somit den individuellen Lichtbedürfnissen der Verwender an und schonen dabei Geldbeutel und Umwelt. Der Strombedarf einer modernen Leuchte ist um 80% geringer im Vergleich zu einer Glühbirne. 

Kleines Rechenbeispiel: Eine 60 Watt Glühbirne (500-700 Lumen) wird durch eine LED mit 7 Watt ersetzt. Sie sparen 88% der Energiekosten und haben immer noch gleichviel Lumen.
 

 

Stromfresser aufspüren 

In vielen Haushalten werden Elektrogeräte viele Jahre genutzt, bis sie schliesslich den Geist aufgeben. Die Energieeffizienzklasse des Geräts ist häufig nicht mehr bekannt und die Gebrauchsanweisung mit den Informationen auch nicht auffindbar. Um die Stromfresser im Haushalt trotzdem zu identifizieren, können Sie Strommessgeräte verwenden. Diese werden einfach zwischen Steckdose und Gerätestecker gesteckt und messen dann den Strombedarf.

Bewährt haben sich in diesem Zusammenhang die Strommessgeräte von Brennenstuhl.

Diese messen den Strombedarf und speichern die Vergangenheitsdaten, sodass eine Analyse über den Zeitverlauf möglich ist.

 

Strombedarf und Kosten messen mit dem myStrom WiFi Switch

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Noch smarter geht es mit dem myStrom WiFi Switch. Das Gerät kann den Strombedarf und die Kosten messen. Über eine App können diese Daten direkt auf das Smartphone oder Tablet gesendet und bequem ausgewertet werden. Aber das ist noch nicht alles: Das angehängte Gerät können Sie mit dem myStrom WiFi Switch als Zwischenstecker ganz leicht an- und ausschalten: Per Timer, Zeitplan oder Stand-by. So wird Ihre Steckdose, bzw. das angehängte Gerät, smart.

Die Informationen erhalten Sie alle auf Ihr Smartphone oder Tablet, sodass Sie diese auch kontrollieren können, wenn Sie nicht zu Hause sind oder den Stecker in Ihrem Ferienhaus montiert haben. 


 

Die einfachste Möglichkeit, im Haushalt effektiv Energie zu sparen, ist, Geräte gar nicht erst mit Strom zu versorgen. Viele Geräte müssen nicht rund um die Uhr an das Stromnetz angeschlossen sein, denn sie kommen nur einen kurzen Moment am Tag zum Einsatz: Kaffeemaschinen, Toaster, Ventilatoren und viele weitere Helfer sind davon betroffen. Sie verbrauchen im Stand-by-Modus unnötig Energie. 


 

Finden Sie, dass Ihr Stromverbrauch zu hoch ist?

Diese und weitere Fragen rund um das Thema Energie beantworten wir Ihnen gerne im Rahmen einer neutralen Energieberatung. In einer kurzen Besichtigung vor Ort finden wir gemeinsam erste Antworten auf Ihre Energiefragen. Wir erfassen in groben Zügen den IST-Zustand Ihrer Liegenschaft und besprechen das weitere Vorgehen.